Chö

Ani Choying Drolma / Steve Tibbetts:

Chö

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Eine außergewöhnliche CD mit großer Geschichte und tiefer Bedeutung: Die buddhistische Nonne Choying Drolma aus Nepal setzt sich mit ihrer wunderschönen Stimme dafür ein, daß dort die erste kostenlose Schule für Nonnen gegründet werden kann.

Die Musik dieser ersten und populärsten CD von Choying Drolma kommt den Chö- und Mantragesängen ihrer Konzerte am nächsten, mit anfänglich wenig begleitenden Instrumenten, so daß ihre dunkle, warme Stimme voll zur Geltung kommt.

Wir versichern, dass die Hälfte des Verkaufspreises dieser CD der «Arya Tara»-Schule in Kathmandu/Nepal zugute kommt.

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Ani Choying Drolma

wurde 1971 in Nepal geboren und trat mit 13 Jahren in das Kloster Nagi Gompa bei Kathmandu ein. Ihre Ausbildung und ihr spirituelles Wachstum wurden von dem berühmten Meditationsmeister Tulku Urgyen Rinpoche begleitet. Sie wurde in buddhistischer Meditation, religiösen Gesängen und Zeremonien unterwiesen und konnte schon bald andere Nonnen im Gesang anleiten. Später widmete sie sich bis zu dessen Tod im Jahre 1996 ganz der gesundheitlichen Pflege ihres Meisters. Die selbstlose Lebenseinstellung des Tulku Urgyen, der stets nur für andere da war, ohne an das eigene Wohlbefinden zu denken, ließ in ihr den starken Wunsch entstehen, mit ihren Fähigkeiten anderen zu helfen. Tulku Urgyen sah Nonnen und Mönche als gleichwertig an, und Ani Choying glaubt, dass sie der Vision ihres Lehrers am besten dienen kann, wenn sie Nonnen durch eine gute Ausbildung die Möglichkeit verschafft, sich wirkungsvoll der tätigen Nächstenliebe zu widmen.


Die Schule

«Schulbildung für Frauen ist in Asien seit jeher vernachlässigt oder als gänzlich überflüssig erachtet worden. Nonnen und andere Frauen leiden unter dieser Diskriminierung. Die meisten Nonnen, und hier besonders diejenigen aus entlegenen Landesteilen, beginnen die buddhistischen Übungen ohne oder mit nur geringer Schulbildung. Im Kloster werden sie in religiösen Lehren, in Ritualen und Gebeten unterwiesen, sie lernen tibetische Texte zu lesen und zu rezitieren. Trotzdem können viele noch nicht einmal ihren eigenen Namen schreiben. Immer mehr Nonnen möchten sich aktiv in tätiger Nächstenliebe engagieren, doch es mangelt ihnen an den notwendigen Kenntnissen.
Ich hatte das Glück, in Tulku Urgyen Rinpoche meinen spiri-tuellen Lehrer zu finden. Er war ein großer Meister, der an die Gleichwertigkeit von Mann und Frau glaubte und überzeugt war, dass sie gleichermaßen befähigt sind, Erleuchtung zu erlangen. Durch seinen Segen erkannte ich, wo die Probleme derer lagen, denen zu dienen ich beschlossen hatte, nämlich im Mangel an Bildung, Gesundheitskenntnissen und lebenspraktischen Fertigkeiten.
Aus dieser Erkenntnis entstand mein Lebensprojekt: Warum sollte ich nicht eine Schule für Nonnen gründen, in der sie eine gründliche Ausbildung in Lehre und Praxis erfahren konnten. Gestärkt durch den Segen meines Lamas habe ich diesen Traum umgesetzt.
1998 gründete ich die 'Nun´s Welfare Foundation of Nepal (NWF)' Diese in Nepal anerkannte Stiftung widmet sich der Ausbildung von Nonnen. Das erste Projekt der NWF ist die Errichtung der 'Arya Tara School'. Diese Schule ist bisher die einzige in Nepal, die Nonnen kostenlos ausbildet. Nach der Schulausbildung werden sie im Gesundheitswesen unterwiesen, unter Einbeziehung tibetischer und auch westlicher Behand-lungsmethoden. Besonders Nonnen aus entlegenen Gegenden werden ermutigt, hierher zu kommen und nach ihrer Ausbildung in ihren Heimatorten ihr Wissen und ihre Dienste weiterzugeben.»

«Im März 2001 erhielt ich eine Privataudienz bei S. H. dem Dalai Lama, der meinem Lebensprojekt seinen Segen gab und volle Unterstützung zusicherte.»


Ani Choying Drolma mit Seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama


Ani Choying Drolma mit einigen Nonnen der Schule