Der Schmetterlingskokon

Hannes Bichsel:

Der Schmetterlingskokon

Roman.

Klappentext

Lily und Daniel sind auf der Rückreise aus dem Urlaub. Doch von einer Sekunde auf die andere findet ihr Glück ein jähes Ende: Autounfall – adieu, schöne Welt! Für ihn scheint alles vorbei, sie hingegen bleibt mit ihrer Trauer alleine zurück. Was nun? Ist mit dem Ende wirklich alles zu Ende? Was geschieht mit einem Menschen, nachdem er seinen letzten Seufzer getan hat?

Das Buch erzählt die berührende Geschichte von Lily und Daniel, vom Leben auf der Erde und von der Fortsetzung im Jenseits. Es erzählt von Menschen, die auf der Suche sind nach dem Glück, nach sich selbst und nach einem Sinn von allem.

So lernen wir auch Paul Walker kennen, der auf der Höhe seiner Karriere ein Burnout erleidet, worauf er beschließt, noch einmal von vorne anzufangen und ein völlig neues Leben zu wagen. Wir begleiten ihn auf seiner abenteuerlichen Reise durch fremde Länder in der Hoffnung auf eine neue Identität.

Die schöne Leila in Afghanistan, die feurige Italienerin Rosanna, der geschäftstüchtige Monsieur Wagner, der schmierige Unterhändler Rapp, die großherzige Kanadierin Joanie, der Schmuggler Angelo, der sympathische Junkie Brad, die Hippiefrau Maria aus Ungarn, das Jenseitsmedium Brigitte: «Der Schmetterlingskokon» eröffnet dem Leser ein Kaleidoskop von Menschen aus aller Welt, die sich mit den Tücken des Daseins herumschlagen. Jeder versucht auf seine Weise, seinem engen Kokon zu entschlüpfen und als Schmetterling die Erfüllung seines Lebenstraumes zu erfliegen.

Zugleich gewährt uns der Roman in phantasievoller und erfrischend unaufdringlicher Weise einen Blick in eine mögliche Existenz nach dem irdischen Tod, in andere Dimensionen und in erahnte Geheimnisse des Kosmos.