Kurzbiografie
Die ersten Berührungspunkte zur Malerei, Kunstszene und dem Studium der freien Kunst entstehen nach einer abgebrochenen Schreinerlehre. Wichtigster Leitsatz dieser Zeit - «Kunst darf nicht schön sein». So sind die ersten Bilder von seiner Gott-verneinenden, zynischen und pesssimistischen Grundhaltung geprägt und damit vorwiegend expressiv, provozierend und düster. Eine Heilung auf geistigem Wege durch die Göttliche Kraft, bringt nach zwei Jahren einen radikalen Wandel seiner Lebenseinstellung. Die Erkenntnis daß es Gott doch gibt, läßt seine bisherigen Ansichten und Werke als sinnlos und leer erscheinen. Nach einer eineinhalbjährigen Sinnkrise wird ihm klar, daß er den Willen Gottes in seinen Arbeiten umsetzen möchte. Die Erkenntnis daß wahre Kunst und wahres Leben nur im Einklang mit Gott entstehen kann, wird zur Grundausrichtung seiner Arbeit. Trotz aller Unsicherheiten und damit verbundenen Ängste, wird dieses zum Mittelpunkt seines Lebens. So entstehen die ersten spirituellen Themen. Seit dieser Zeit geht seiner Arbeit immer ein Gebet oder eine Meditation voraus, mit der Bitte um Göttliche Führung. Seine Malerei wurde zunehmend realistischer, die Motive immer lichtvoller und klarer. In den darauffolgenden Jahren entstanden die Bilder zum «Lebenszyklus», zum «Wald- und Engelszyklus», danach die beiden «Christus-Serien», sowie die Bilder zum «Sonnengesang» des Franz von Assisi. In allen Werken findet sich das heilende geistige Licht als Zentrum und es geht immer um den Weg des Menschen zu Gott. Dieses erläutert Leiendecker in seinen «Erlebnisreisen in Bild und
Ton», die er in Deutschland, Österreich und Schweiz hält. Neben den Ausstellungen und Vorträgen ist die Organisation der Messen «Kunst zur Ehre Gottes» ein weiterer Weg, um den Betrachtern Gott in sich näher zu bringen.
Inhalt und Sinn der Bilder:
In allen Bilder, Büchern, Vorträgen und Ausstellungen Leiendeckers,
geht es immer nur darum, daß sich der Betrachter bzw. Besucher mit
seinem eigenen Inneren, das heißt mit Gott, auseinandersetzen soll.
So steht bei dieser Art von Kunst nur Gott im Mittelpunkt und nicht
der Künstler oder die Person Leiendecker. Aus der Erkenntnis heraus,
daß restlos alles von Gott kommt wird klar, dass dabei Gott alleine
alle Ehre gebührt. Alles andere führt den Betrachter wieder von Gott
weg.
Sein Lebensmotto: «Gott in allem und in jeder Situation seines eigenen Lebens zu erkennen und das eigene Leben dadurch wertzuschätzen, ist die Grundlage unseres Hierseins. In jedem Leben ist Gott zu finden, egal wie immer dieses auch aussehen mag.»
Weitere Veröffentlichungen:
- «Die Raupe Augustin» Kinderbuchreihe. (Edition Augustin)