Isa Denison

Isa Denison

Als Isa Denison (geb. 1942) sechs Jahre alt war, sah sie in einem Film, wie eine Thailänderin einen Papierschirm bemalte. In dieser Sekunde wußte sie, daß sie niemals etwas anderes machen wollte als zu zeichnen oder zu malen. Einige Jahre später präzisierte sie ihren Berufswunsch, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein Grafik-Designer Buchstaben zeichnete. Das gefiel ihr noch mehr, und so wurde sie selbständige Grafik-Designerin.

Ihr erster Auftrag war die Gestaltung eines Prospektes für ein Kinderdorf in Äthiopien. Sie begeisterte sich für die äthiopischen Schriftzeichen und entwarf ein Alphabet, dessen lateinische Buchstaben aussahen, als ob sie amharische Schriftzeichen wären. Dies war der Auftakt zur Gestaltung zahlreicher Hausschriften, die sie im Laufe von über dreißig Berufsjahren für ihre Kunden zeichnete oder digitalisierte.

Im Zusammenhang mit der Gestaltung von Buchstaben und Alphabeten befaßte sie sich auch mit der Geschichte unserer Schrift. Dabei fiel ihr die Verwandtschaft der lateinischen Buchstaben mit den unterschiedlichen, angeblich jüngeren Runensätzen auf. Nachdem sie sah, daß mehr als die Hälfte unserer Buchstaben eine Entsprechung in den Runen haben, versuchte sie herauszufinden, wie es zu dieser Ähnlichkeit kam. Dazu wollte sie Klarheit über das Alter der Runen gewinnen. Doch bereits hier scheiterte ihre konventionelle Recherche, weil es üblich zu sein scheint, die Entstehungszeit der Runen frühestens in das Jahrhundert vor Christus zu verlegen. Dabei gibt es Runenartefakte, die eindeutig älter sind.

Isa Denison beschloß, ihre eigenen spirituellen Quellen zu befragen, und erhielt in der Meditation Empfehlungen, in welcher Richtung sie zu suchen habe. Sie recherchierte weiterhin auch äußerlich und studierte Mythen, um sich tiefer in die Geschichte der Menschheit hineinzudenken. Als hilfreich erwies sich, daß sie sich an viele Vorinkarnationen erinnert und dadurch gelernt hatte, die Situation der Menschen vergangener Zeiten besser nachzuempfinden.

Bald entdeckte sie, daß die Grundform der Runen und damit auch unseres Alphabetes eine Kugel ist. Und daß in den Runen der Edda ein Code verborgen ist, der die Evolution der Menschheit von Beginn bis zum Ende der Zeit aufzeigt. Diese erstaunlichen Entdeckungen bilden den Inhalt ihres Buches «Der göttliche Code».

Isa Denison lebt heute mit ihrem Mann und ihren Tieren auf dem Lande und widmet sich inzwischen nur noch der Zeichenforschung.

Auf dem langen Weg der Entschlüsselung des Evolutionscodes begleiteten Isa Denison weitere Menschen:

Rose Martin (geb. 1932) und Alice Monty (geb. 1944), zwei spirituell orientierte Freundinnen, die leichter Zugang zur geistigen Ebene haben als sie selbst. Alice hat die seltene Gabe, geistige, nicht verkörperte Wesen zu befragen, wobei sie deren Mitteilungen hört oder in Bildern und Schriften sieht – bei vollem Bewußtsein und immer bester Stimmung.

Außerdem überprüften von Anfang an die beiden Physiker Henri Falkner (geb. 1944) und Rudolf Martin (geb. 1926) die oft überraschenden Forschungsergebnisse auf sachliche Richtigkeit.

Ihr neues Buch: «Der göttliche Code, Band 2» erscheint voraussichtlich Ende 2008.